Du bist genug

Und du darfst wachsen!

von Karin am 03.06.20

DU BIST GENUG!💖

Kennst du das? Du stehst vor einer Aufgabe und du glaubst, diese nicht bewältigen zu können. Du denkst: „Ich kann das nicht!“, „Ich bin nicht gut genug“, „Ich bin zu klein, zu leise, zu unwichtig, zu hässlich,zu...“, „Die anderen werden mich auslachen, mich verachten,...“, „XY kann das viel besser als ich“.

Ja, vielleicht kann Person XY das besser, weil sie die Aufgabe schon einige male gemacht hat und es für dich vielleicht das erste mal ist. DU BIST GENUG!💖

Wenn du weißt, dass das dein Weg ist, dann stell dich deiner Angst! DU BIST GENUG!💖 Wenn Gott dich berufen hat, dann wird er dich begleiten und dich ausstatten. DU BIST GENUG!💖

Er hat dich einzigartig gemacht und mit wunderbaren Gaben beschenkt. Du darfst lernen diese Gaben einzusetzen. Du wirst nicht alles von Anfang an richtig machen- aber dafür mit du in einem Lernprozess. DU BIST GENUG!💖 Und wenn die Angst dich wieder einmal klein machen möchte, dann sage dir: ICH BIN GENUG! Genauso wie ich bin, bin ich gewollt und ich darf wachsen!🌾

Bild Du bist genug

Bloß keine Schwäche zeigen

Es ist ok, wenn du dich schlecht fühlst!

von Karin am 28.05.20

Bloß keine Schwäche zeigen!

Mich macht es traurig, dass es leider immer noch weitverbreitet ist, dass seelische Krankheiten etwas „Schlimmes“ sind. Es gehört einfach nicht in den perfekten Lebenslauf - Depression, Suchterkrankung, Angst, Zwang... Es wird so oft geschwiegen und damit das Leiden noch größer. Die Scham erdrückt die Betroffenen und der Abwärtsstrudel wird noch verstärkt.

Wie leicht ist es doch, wenn man einen Beinbruch hat – es ist etwas sichtbares und nach einigen Wochen wieder verheilt. Und ich glaube, hier liegt einer der Knackpunkte – psychische Erkrankungen sind nicht eindeutig sichtbar. Man kann sie nicht nach Schema F behandeln, es wird individuell geschaut, was gerade dran ist. Und ja, man ist eben einmal nicht 100% leistungsfähig und nicht on top – aber das ist ok in der Situation! Es ist normal, dass es Täler gibt und ja, du kannst dir einen Beinbruch zuziehen oder eben auch Wunden auf deiner Seele haben. Genauso wie du dir das Bein nicht absichtlich gebrochen hast, kannst du auch nichts für deine seelischen Wunden! 🌾

Wenn du dich gerade schlecht fühlst, dann ist das ok! Du musst dich nicht schämen! Du bist nicht Schuld daran! Und du darfst dir Hilfe suchen! Die Wunden dürfen heilen! 💞

Wenn du jemanden kennst, der Hilfe braucht, so möchte ich dich ermutigen, dieser Person beizustehen! Sei ein Wegbegleiter! Unterstütze Sie – denn so kannst du das Schweigen brechen und den Strudel aufhalten!💞

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Ich möchte dir Mut machen!

Gib nicht auf!

von Karin am 24.05.20

Diese Woche habe ich euch einen kleinen Einblick in meine Schwangerschaftszeiten gegeben. Auch wenn sie sehr von Angst, Leid, Hoffen und Bangen geprägt waren: Für diesen beiden Wunder hat es sich alles gelohnt – die Schmerzen, der Kummer, die Tränen. Diese beiden Jungs bereichern mein Leben so unendlich!

Es waren nicht die besten Zeiten, aber ich bin daraus gestärkt hervorgegangen. Meinem Mann und mich haben diese Zeiten noch enger zusammengeschweißt. Auch wenn ich mir immer eine normale Geburt gewünscht hätte und noch mehr eine ganz normale Schwangerschaft – wenn ich in die Augen meiner beiden Kinder schaue, vergesse ich alles! 💖

Ich möchte Dir Mut machen, dass, wenn du vielleicht gerade ein Kind gehen lassen musstest, darum zu trauern. Es ist völlig ok und wichtig! 💖

Ich möchte Dir Mut machen, wenn du dir vielleicht gerade nichts sehnlicher wünschst ein Kind zu bekommen – verliere deine Hoffnung nicht! Man ist so unendlich enttäuscht, wenn die Monatsblutung wieder einsetzt – und du darfst enttäuscht & traurig sein- aber dennoch – gib nicht auf! 💖

Ich möchte Dir Mut machen, wenn Du gerade überfordert bist mit deinen Kindern. Jede Mutter kennt dieses Gefühl & das ist ok, denn du bist auch nur ein Mensch! Du bist & bleibst der wertvollste Mensch im Leben deiner Kinder!

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Gott tut heute noch Wunder!

Bericht meiner letzten Geburt

von Karin am 23.05.20

[Trigger-Gefahr]

Gott tut heute noch Wunder! Oh ja! Die Geburt meines Kleinen stand an & wie auch schon beim Großen, war ich über der Zeit. Ich hatte seit der 32. SSW Wehen gehabt und auch der Muttermund war bereits geöffnet-aber so richtig wollte es einfach nicht losgehen. Also wieder eine Einleitung. Diesmal mit Tablette und sie wirkte recht schnell. Bereits nach 3h bekam ich Wehen. Gute Wehen- das Problem war nur, sie kamen zu schnell- also wieder drosseln und weitergehts. Treppen rauf, Treppen runter. Den Gang hin, den Gang her. BADEWANNE- was für eine Erleichterung! Aushaltbare Wehen! Nach 9,5h Wehen im Abstand von 2 Minuten entschied ich mich für eine PDA, denn der Muttermund war erst bei 4cm (Ich bin mit 2cm in die Geburt gegangen). Ich ahnte, dass es noch etwas dauern konnte. Nach 17,5 h war es dann geschafft – 10 cm. Die entscheidende Phase würde beginnen - mein Baby kommt! Und dann kam sie – die Wehe, die nicht enden wollte. Ich hatte einen sogenannten Wehensturm. Und dann ging alles so schnell. Schmerzen, mein Bauch fühlte sich an, als würde er zerreisen. Unzählig viele Hebammen & Ärzte- wo kamen die alle her um 6:20Uhr? Und mein Mann die ganze Zeit an meiner Seite! Dann hieß es: ab in den OP. Notkaiserschnitt - diemal in Vollnarkose. Ich hatte eine zweifache Uterusruptur. Sie haben sie schnell erkannt und somit war der Blutverlust nicht all zu hoch. Ich hatte Glück- ich durfte meinen Sohn hier auf der Erde kennen lernen. Gott meinte es gut mit mir und er hat scheinbar noch einiges vor mit mir hier unten! Und das möchte ich tun – ich möchte im Dienst Gottes stehen!

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Mein Mann

DU & ICH-Einfach unbesiegbar!

von Karin am 21.05.20

Mein Mann!

Ohne diesen wunderbaren Menschen hätte ich all das nicht geschafft! Er stand mir bei Seite, hielt meine Haare, wenn ich mich wieder einmal mit dem Ulf unterhalten habe. Hat mich ermutigt, wenn ich am verzweifeln war. Hat mir den Rücken gestärkt und freigehalten ( und auch massiert, wenn ich wieder einmal unfassbare Rückenschmerzen hatte.) Ohne ihn hätte ich diese vier Schwangerschaften und all das, was sie noch mitgebracht haben, nicht so gut überstanden! Ich hätte heute nicht die Kraft darüber zu sprechen! Es ist einfach so wichtig, jemanden an seiner Seite zu haben, der einen „aushält“ in der Schwangerschaft. Wie oft tat er mir leid, wenn ich wieder mal einen hellen Moment hatte. Er musste wirklich sehr viel Gemeckere von mir erdulden – ja, die Hormone machten mir ziemlich zu schaffen. Von dem Geheule ganz zu schweigen... Aber auch in den schwierigen Zeiten stand er mir zur Seite. Und dafür bin ich ihm einfach nur so unendlich dankbar! Wir sind ein gutes Team!

Bild Mein Mann