Mut zum Neuen

Vertraue Gott!

von Karin am 01.12.20

Manchmal stehen wir vor Aufgaben, die uns schlicht unmöglich erscheinen - entweder zu groß, zu crazy, zu teuer, zu verrückt... und man fragt sich: Gott, was willst du eigentlich gerade von mir?

Ich glaube, jeder von uns kennst diese Situation.

Das Herz sagt ja, aber der Verstand hat 1000 Argumente dagegen - es kann schiefgehen, du kannst verlieren, du investiert umsonst...

Aber ist das wirklich so? Sind nicht die Erfahrungen so viel mehr wert, selbst, wenn mal ein Projekt nicht so läuft, wie man sich es gewünscht hätte?

Ich glaube, dass Gott genau auch diese Situation nutzt um uns wachsen zu lassen. Er möchte mit uns Geschichte schreiben & da gehört es auch mal dazu, dass mal etwas nicht so rosig läuft.

Dennoch ist & bleibt Gott gut!

Also habe Mut zum Neuen & vertraue Gott!!!

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(ER-)WARTEN

Ein paar Gedanken zum Advent

von Karin am 28.11.20

Es ist Advent und alles ist so schön geschmückt.

Stern, Schwibbogen, Räuchermännchen – alles hat nun seinen Platz. Und ich, ich kann die erste Kerze anzünden, die mir verkündet: Das Warten kann beginnen.

Das Warten auf den Heilgen Abend. Das Warten auf das Fest – die Freude. Das Warten auf die Geschenke – wird`s wohl dieses Jahr das Richtige sein?

Eigentlich will ich ja alles sofort – wieso nicht schon heute das Weihnachtsfeste feiern.

Schon als Kind war für mich die Warterei, wie eine Ewigkeit. Doch habe ich es mir hier schön gemacht & fülle meine Warterei mit Arbeit und dem Besorgen letzter Geschenke: Opa, Oma, Mama Kind – und nicht zu vergessen für den Ehemann, da ist´s doch gut, das man noch Zeit hat.

Und, wenn ich mich so recht entsinne, ist doch oft das Warten ein probates Mittel: Wenn ich stehe an der Grenze &soll heraustreten aus meiner Komfortzone, hinein ins Abenteuer, hinein ins Neue, hinein in meine Berufung, so warte ich doch oft ab und bleibe stehen.

Ja, es lockt mich, was ich da sehe, aber wenn ich mich umdrehe, ist da doch meine Komfortzone, mein Vertrautes, meine Sicherheit. Und da draußen? Was erwartet mich da noch?

Die Angst, das Ungewisse - sie lässt mich warten an der Grenze meiner Komfortzone hinaus ins Abenteuer.

Vielleicht ist da ein anderer, einer, der es besser kann als ich und ich warte ab und besinne mich, doch stehn zu bleiben und nicht weiter zu gehen.

Und da stehe ich nun und denke nach und mir fallen mit einmal Menschen ein, die auch warten – auf mich! Denen ich schon vor langer Zeit versprochen habe: „Hey, ich melde mich“ und im Beschäftigt sein des Alltags habe ich es vergessen. Kein kurzer Gruß, kein Hallo, kein Lebenszeichen von mir und ich schäme mich dafür.

Und ich zünde diese Kerze an und besinne mich darauf, dass es Menschen gibt, die auf mich warten und ich möchte ihr Warten beenden, in dem ich sage: Hey hier bin ich, es tut mir leid, ich habe dich vergessen - kannst du mir noch einmal verzeihn?

Und ich zünde diese Kerze an in der Gewissheit, dass ich mit Gott über Grenzen gehen kann, heraus aus meiner Komfortzone, hinein ins Abenteuer. Denn das Licht vertreibt die Finsternis und ich darf mutig voran gehen und darf ERWARTEN, dass er es gut mit mir meint! ❤️

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Ungeschminkt sieht man alles

Und Gott liebt dich dafür!

von Karin am 23.11.20

Und ja, ich gebe zu, oftmals fühle ich mich so nicht wohl - vor allem, wenn ich eingeladen bin. Ich habe unreine Haut, Augenringe & sehe im allgemeinen eher blass aus, was dann oft den Eindruck erzeugt, dass ich müde bin oder krank, obwohl ich mich persönlich top fit fühle. Und ja, ich möchte mich dann nicht immer rechtfertigen.... Und dann sind da noch meine 2 Narben. Die sieht man ungeschminkt auch sehr deutlich & wie oft musste ich schon die Erfahrung machen, dass eine Fehlbildung, vor allem im Kopfbereich mit einer geistigen Beeinschränkung gleich gesetzt wurde... "Was, sie haben das Abitur? Und eine Ausbildung? Wirklich?"... Und das habe ich nicht nur einmal miterlebt. Und ja, das hat verletzt - zu tiefst verletzt & hat auch Narben auf meiner Seele hinterlassen.

Ich darf heute sagen, dass mich sowohl Seelsorge als auch Psychotherapie zu dem selbstbewussten Menschen gemacht haben, der ich heute bin. Ich darf mich ärgern über solch unmögliche Kommentare, aber dennoch dürfen & tun sie nicht mehr mein Leben bestimmen. Ich weiß, dass Gott mit mir Geschichte schreiben möchte & dazu steht in meinem Drehbuch eben die Lippen-Kiefern-Gaumenspalte.

Was steht in deinem Drehbuch? Wo darfst du lernen, dass nicht die Kommentare von Menschen deinen Wert bestimmen, sondern die Liebe Gottes? Und Gott liebt dich - ganz bestimmt!!! ❤️

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Dranbleiben

Es lohnt sich!

von Karin am 27.10.20

Wie oft denke ich in meinem Alltag: „Du müsstest dies oder jenes...“ Vor allem zum Jahreswechsel macht man sich bewusst, was man sich und seinem Körper/Geist im nächsten Jahr gönnen möchte – mehr Sport, aufhören mit Rauchen, regelmäßiger mit Freunden treffen, ein Thema aus der Vergangenheit bearbeiten... Dir kommt bestimmt auch gleich etwas in den Sinn, oder?

Und dann beginnt man – am Anfang tut es einem richtig gut und dann...ja, dann wird es auf einmal unbequem. Beim Sport merkt man, dass es doch länger dauert als erwartet, dass man an Kondition zulegt, Freunde zu treffen ist super-aber auch super zeitintensiv und es gibt noch 1000 andere Aufgaben, die „hier“ schreien... und ja auch in der Therapie/Seelsorge kommt man oftmals an einen Punkt, der einem zur Veränderung aufruft, in dem man wirklich aktiv werden muss– einen Moment, der weh tut, weil man Gewohntes loslassen muss, der Angst macht, weil das was da kommt, nicht bekannt und vielleicht sogar im ersten Moment gefährlich erscheint.

Und dann heißt es dran bleiben. Aushalten. Auch einmal einen Rückschlag in Kauf nehmen, aber das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Auch wenn dein Weg sehr lang ist, möchte ich dich heute ermutigen: Bleib dran – es lohnt sich! Denn egal, wie dein Ziel heißt – es verbessert dein Leben und du bist es dir wert!!!

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Ein JA zu Gott

auch in schwierigen Zeiten

von Karin am 04.10.20

Ich möchte euch heute morgen ein paar Gedanken von einem Input von Elli teilen. Es ging darin um den Umgang mit Sorgen.

Wie gehen wir mit Sorgen um? Wissen wir um unserer Ruinen & Wüsten & dürfen Sie dann auch sein?

Und vorallem-habe ich Vertrauen? Habe ich ein JA zu Gott in Wüstenzeiten? Habe ich ein JA zu der Kraft, auch wenn ich gerade vor einem Scherbenhaufen stehe?

Gestern Abend sind viele Frauen aufgestanden & haben von ihren Wüsten berichtet & haben ein bewusstes JA an die Wand geschrieben. Ich war so berührt, denn jede einzelne Frau erlebte es & sie alle finden ein bewusstes JA zu Gott.

Ich selbst getraute mich nicht aufzustehen, weil ich meine "Sorge" als zu klein befand. Aber ja, ich erlebe auch diese Wüstenzeit. Und ja, ich kämpfe aktuell auch oft wieder mit meinem Selbstwertgefühl, weil ich meine diese zwei Narben im Gesicht beeinflussen meinen Wert. Und ja, ich habe diesen Kampf schon oft gekämpft & es wird bestimmt nicht das letzte Mal sein. Und JA ich möchte ein bewusstes JA zu Gott sprechen, darauf vertrauen, dass er Geschichte mit mir schreiben möchte & dass es einfach mein Weg ist mit der #lkgs zu leben. Und ich bin Gott dankbar für das, was er schon in meinem Leben bewirkt hat.

Bild Ein JA zu Gott