Mutanfall

von Karin am 12.03.20

Wie ich doch diesen großen Kerl liebe! ❤️

Gerade ist er mega stolz darauf, daß er es über die überflutete Wiese geschafft hat mit seinem Roller zu fahren.

Auch wenn wir manchmal nervenraubende Momente miteinander erleben (Trotzphase- jede Mama weiß jetzt, was ich meine), so kann ich doch auch von ihm lernen. Er wusste nicht, wie tief das Wasser ist & ob er nicht mit seinem Roller stecken bleibt. Er hat es trotzdem versucht, ist rauf auf die Wiese. Das Wasser ist ihm die Stiefel reingelaufen & er hat teilweise seinen Roller einfach nur hinter sich hergeschleppt, aber er hat nicht aufgegeben. Er hat daran geglaubt, daß er es schafft - er hat an sich geglaubt! Als ich ihn gefragt habe, ob das blöd war, als er nicht mehr fahren konnte, weil das Wasser zu tief war, meinte er :"Nein Mama, ich hab das dann einfach anders gemacht. Nur die Hose ist nass, aber die kannst du ja dann in die Waschmaschine stecken."

Wie gerne würde ich dieses Vertrauen haben, wenn ich wieder einmal vor einer neuen Aufgabe stehe. Wie oft passiert es, dass wir erstmal das sehen, was alles nicht geht, anstatt es auszuprobieren. Wie oft haben wir schon Aufgaben nicht gemacht, weil wir es "nicht können", obwohl wir "nur" Angst hatten, nicht zu genügen oder zu versagen.

Gott stellt uns manchmal vor Aufgaben, die für uns zu groß erscheinen & ja, manchmal müssen wir auch eine Spukorrektur machen während der Erfüllung. Aber sei gewiss, wenn Gott dir eine Aufgabe gibt, dann ist sie für dich bestimmt & du schaffst das mit seiner Hilfe!!! Hab einen Mutanfall! ?

Bild Mutanfall

Geburtstag

Gott tut heute noch Wunder

von Karin am 10.03.20

Ein neues Leben...

Ja, das hat uns Gott mit unserem 2.Sohn vor einem Jahr geschenkt.

Aber nicht nur ihm. Nach 17,5h Wehen bekam ich einen Wehensturm, dessen Folge dann eine zweifache Uterusruptur war. Ich spürte, dass etwas nicht in Ordnung war. Ich bin gelernte Rettungsassistentin und habe daher die Symptome angefangen zu deuten. Und es sah nicht gut aus.

Da mein Kreislauf zu schnell absackte, mussten sie mich intubieren. Als ich die Narkose bekam, schlief ich mit den Gedanken "Mal schauen, wo du wieder aufwachst" ein.

Das krasse war - ich hatte keine Angst zu sterben, denn ich war so fest im Glauben, dass Gott alles nach seinem Plan erfüllen wird.

Ich bekam nicht mit, wie unser Kleiner auf die Welt kam, hörte nicht sein erstes Schreien, ich sah ihn nicht.

Ich bin im Krankenhaus aufgewacht - Gott hat also noch was vor mit mir hier auf Erden. Ich durfte unseren Sohn kennen lernen.

Die Ärzte und Hebammen betreuen mich sehr gut. Sie waren ehrlich zu mir und sagten mir, das Lebensgefahr bestand & dass es ein langer Weg sein wird, ehe ich wieder einen normalen Alltag führen werden kann. Aber davon berichte ich ein anderes Mal.

Heute möchte ich den Geburtstag meines Sohnes feiern & das Wunder, das ich es miterleben darf!

JA, GOTT TUT HEUTE NOCH WUNDER!!!

Bild Geburtstag

Mein Glaubensbekenntnis

Ein Auszug aus meinem Seminar

von Karin am 08.03.20

MEIN GLAUBENSBEKENNTNIS...

zumindest ein kleiner Teil davon. Dies war gestern ein Teil meines Selbsterfahrungsseminar.

Es ist voll interessant einmal auf Papier zu bringen, an was und wen man überhaupt glaubt. Es bringt soviel Erkenntnisse & kann deine geistlichen Wurzeln zum Vorschein bringen.

Wie sieht dein Glaubensbekenntnis aus? ?

Bild Mein Glaubensbekenntnis

Heilung & Versöhnung mit der Vergangenheit

Ein schweres Kapitel meiner Geschichte

von Karin am 05.03.20

Heilung & Versöhnung mit der Vergangenheit... Dieser Post fällt mir nicht leicht, weil es ein sehr sensibles Thema in meinem Leben ist. Dennoch möchte ich es teilen, weil ich finde, dass es Gehör verdient & ich es mir selbst als kleines Kind immer gewünscht habe, dass offen darüber gesprochen wird & dass, wenn ich groß bin nicht schweigen werde!

Es geht um Coabhängigkeit.

Es ist eine Familienkrankheit, die mich viele Jahre geprägt hat.

Ja, Alkoholsucht war in unserer Familie ein Thema, dass uns alle sehr gefordert hat. Es hat uns Kraft, Freude & teilweise auch Mut geraubt. Die Sehnsucht nach einem besseren, freien Leben war allgegenwärtig. Und Gott hat geheilt! Gott hat mich geheilt. Heute weine ich nicht mehr über meine Kindheit. Ich mache meinen Eltern keine Vorwürfe-denn es ist und bleibt eine Familienkrankheit. Wenn nur einer süchtig ist, dann ist das ganze System mit krank. Und Krankheit lähmt & kann einen handlungsunfähig machen.

Ich bin versöhnt mit meiner Vergangenheit! Heute darf ich Freiheit spüren, ich darf Gottes Gnade erleben & in meiner Berufung wachsen?

Bild Heilung & Versöhnung mit der Vergangenheit

Mobbing

Sei Unterstützer!

von Karin am 29.02.20

Mobbing... Ein Thema, das leider in viele Bereiche des Lebens Einzug gehalten hat.

Auch ich habe einiges als Kind davon spüren müssen. Ich war das "gefundene Opfer". Durch meine zwei Narben im Gesicht, war ich anders als die anderen. Dann trug ich auch nicht die neuesten Klamotten & war zudem noch christlich. Diese Mischung machte mir also mein Leben schwer.

Aber warum?

Für die Narben konnte ich nichts - die gehören einfach zu mir. Nur, weil mir im Gesicht ein "Teil gefehlt" hat und das nachträglich noch "repariert" wurde, heißt es ja nicht automatisch, dass ich dumm sei. Meine Eltern hatten nicht das Geld mir ständig die neuesten Klamotten zu kaufen. (ich gebe zu, manchmal hätte ich mir auch andere Sachen gewünscht, aber es ging nunmal nicht anders). Ich war immer sauber angezogen und "stank" nicht. Darauf hat meine Mama immer geachtet. Das ist ok. Und ja, ich bin Christ. Und ich bin gerne & bekennender Christ. Und ich liebe meinen Vater im Himmel - also wieso soll ich das geheim halten?

Manchmal habe ich mich gefragt, warum die anderen zu gemein und hässlich zu mir sind. Ich habe oft geweint & wollte teilweise nicht mehr zur Schule gehen, weil ich nicht wusste, wie ich diese 6-7h "Hölle" überstehen soll. Was ich damals krass fande, dass es selbst vereinzelt Lehrer gab, die mich als "behindert" abgestempelt haben.

Wie soll man da ein positives Selbstbild von sich gewinnen? Wie da Selbstbewußtsein erlernen? Ich würde mir so wünschen, dass es heute in den Schulen mehr Aufklärungsarbeiten gibt. Ich würde so gerne in Schulen gehen um von meiner Geschichte zu berichten, um Kinder, die in der selben Situation sind zu unterstützen!

Wenn du jemanden kennst, der in der Schule "gehänselt" wird, dann bitte ich dich, schau nicht weg! Den Betroffenen fehlt oft das Vertrauen & der Mut zu sich selbst zu stehen.

Sie brauchen Unterstützer!

Sei du Mutmacher!

Sei Wegbegleiter!

Sei Unterstützer!

Bild Mobbing